Leistung
Immobilienberatung
Wir beraten Sie bei Kauf, Vermietung und Verkauf und klären Abschreibung, Liebhaberei und Immobilienertragsteuer, bevor Sie sich festlegen.
Was Sie davon haben
- Vor dem Kauf wissen Sie, was die Wohnung oder das Haus steuerlich bringt.
- Abschreibung und Umsatzsteuer sind von Anfang an richtig aufgesetzt.
- Verkaufen Sie, kennen Sie die Steuer darauf schon vorher.
Wobei wir Eigentümer und Vermieter unterstützen
Bei Immobilien entscheiden vier Punkte darüber, ob die Rechnung aufgeht: der Grundanteil, die Abschreibung, die Immobilienertragsteuer beim Verkauf und die Frage, ob das Finanzamt Ihre Vermietung überhaupt als Einkunftsquelle anerkennt oder als Liebhaberei einstuft.
Gerade der Grundanteil verdient einen zweiten Blick. Pauschal sind 20 %, 30 % oder 40 % anzusetzen, je nach Gemeindegröße, Grundstückspreis und Zahl der Einheiten im Gebäude (Grundanteilverordnung 2016). Die pauschale Aufteilung ist nicht immer die richtige. Je nach Lage und Bebauung kann ein Gutachten die jährliche Abschreibung spürbar erhöhen. In Klosterneuburg mit seinen sehr unterschiedlichen Grundstückspreisen lohnt sich diese Prüfung besonders oft.
Steuerfragen rund um Ihre Immobilie
- Abschreibung (AfA)
- Prüfung auf Liebhaberei
- Immobilienertragsteuer beim Verkauf
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
- Beim Kauf und Verkauf beraten wir Sie.
Ihre Ansprechpersonen
Mag. Ulrike KomposchMarkus Komposch, MSc MSc
Steuerberaterin, Steuerberater und das Team
- +43 2243 32193
- office@klbgwt.at
- Mo–Do 07:30–16:30
Ablauf
So gehen wir bei Ihrer Immobilie vor
1Bestandsaufnahme
Wir erfassen Objekt, Nutzung und Ihre steuerliche Ausgangslage.
2Steuerliche Analyse
AfA, Umsatzsteuer, Liebhaberei und ImmoESt werden geprüft und berechnet.
3Gestaltung
Sie erhalten konkrete Empfehlungen zu Abschreibung, Finanzierung und Struktur.
4Laufende Betreuung
Jahr für Jahr erstellen wir Überschussrechnung und Steuererklärung und prüfen den Bescheid.
Häufige Fragen
Wann fällt Immobilienertragsteuer an?
Bei der Veräußerung von Grundstücken fällt grundsätzlich Immobilienertragsteuer an. Ausnahmen gibt es z.B. für Hauptwohnsitze oder selbst hergestellte Gebäude. Wir prüfen Ihre Situation und berechnen die Steuer korrekt.
Was bedeutet Liebhaberei bei Vermietung?
Liebhaberei bedeutet, dass das Finanzamt eine Vermietung als nicht gewinnorientiert einstuft. Dann werden Verluste nicht anerkannt. Mit einer Prognoserechnung kann man Liebhaberei oft vermeiden. Wir unterstützen Sie dabei.
Kann ich Renovierungen steuerlich absetzen?
Ja, Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten sind bei der Vermietung abzugsfähig. Bei Wohngebäuden sind Instandsetzungsaufwendungen, die den Nutzungswert wesentlich erhöhen oder die Nutzungsdauer wesentlich verlängern, zwingend auf 15 Jahre zu verteilen. Nicht regelmäßig anfallende Instandhaltungsarbeiten können Sie auf Antrag auf 15 Jahre verteilen (§ 28 Abs. 2 EStG). Wir prüfen, wie Ihre Aufwendungen einzuordnen sind.
Wie hoch ist die Immobilienertragsteuer?
Die ImmoESt beträgt 30 % (§ 30a EStG) und wird meist vom Vertragserrichter abgeführt. Für Altvermögen, in der Regel bis 31. März 2002 angeschafft, gilt eine pauschale Ermittlung: Bei Verkäufen bis Ende 2026 sind es effektiv 4,2 % des Erlöses, ab 1. Jänner 2027 effektiv 6 %. Wir berechnen die Steuer vorab, damit Sie Ihren Nettoerlös kennen.
Wie hoch ist die Abschreibung bei Vermietung?
Bei vermieteten Wohngebäuden beträgt die AfA 1,5 % der Gebäudekosten pro Jahr, bei betrieblichen Gebäuden bis zu 2,5 % (§ 8 EStG). Der Grundanteil ist nicht abschreibbar: Pauschal sind 20 % auszuscheiden, in Gemeinden ab 100.000 Einwohnern oder mit hohen Baulandpreisen je nach Größe des Gebäudes 30 % oder 40 %. Ein Gutachten kann einen anderen Anteil belegen.
Wie werden Mieteinnahmen besteuert?
Der Überschuss aus der Vermietung (Mieteinnahmen abzüglich AfA, Zinsen, Betriebskosten und Instandhaltung) unterliegt dem Einkommensteuertarif. Für Wohnraum gelten 10 % Umsatzsteuer, sofern Sie nicht als Kleinunternehmer befreit sind. Geschäftsräume sind grundsätzlich steuerfrei; mit Option zur Steuerpflicht gelten 20 %, wenn der Mieter sie nahezu ausschließlich für Umsätze mit Vorsteuerabzug nutzt.
Fällt beim Verschenken oder Vererben einer Immobilie Steuer an?
Eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer gibt es in Österreich seit 2008 nicht mehr, bei Grundstücken fällt aber Grunderwerbsteuer an. Im Familienkreis beträgt sie gestaffelt 0,5 %, 2 % und 3,5 % des Grundstückswerts (§ 7 Abs. 1 GrEStG), dazu kommt die Eintragungsgebühr. Wir prüfen vorab, ob eine Übertragung zu Lebzeiten oder im Erbweg günstiger ist.
Was sollte ich vor einem Immobilienkauf steuerlich klären?
Vor dem Kauf sollten Nutzung (privat, Vermietung, betrieblich), Finanzierung und Umsatzsteuer geklärt sein, etwa die Option zur Steuerpflicht bei Geschäftsräumen (dann 20 % Umsatzsteuer auf die Miete) für den Vorsteuerabzug. Auch die Aufteilung des Kaufpreises auf Grund und Gebäude beeinflusst die spätere Abschreibung stark. Nach der Unterschrift lässt sich vieles nicht mehr korrigieren.
Kann ich Verluste aus Vermietung mit anderen Einkünften verrechnen?
Grundsätzlich ja: Anfangsverluste, etwa durch hohe Zinsen oder Instandsetzungen, können mit anderen Einkünften ausgeglichen werden und senken so Ihre Steuerlast. Voraussetzung ist, dass die Vermietung auf Dauer einen Gesamtüberschuss erwarten lässt, sonst droht die Einstufung als Liebhaberei. Mit einer Prognoserechnung dokumentieren wir die Überschusserzielungsabsicht gegenüber dem Finanzamt.
Immobilien und GmbH
Hält eine GmbH die Immobilie, versteuert sie die Mieterträge mit Körperschaftsteuer; schüttet sie aus, kommt die Kapitalertragsteuer dazu. Ob sich das für Sie lohnt, rechnen wir mit Ihren Zahlen durch.
Mehr zur Betreuung von GmbHsImmobilie durchrechnen
Bevor Sie kaufen, vermieten oder verkaufen, rechnen wir die Varianten mit Ihnen durch.