Leistung
Steuererklärungen
Wir erstellen Ihre Steuererklärungen und Ihre Arbeitnehmerveranlagung (den „Steuerausgleich“) und berücksichtigen die Abzüge, die Ihnen zustehen.
Was Sie davon haben
- Ihre Erklärung ist vollständig und rechtzeitig eingereicht.
- Abzüge, die Ihnen zustehen, gehen nicht verloren.
- Den Bescheid prüfen wir, bevor Sie zahlen.
Arbeitnehmerveranlagung und Erklärungen für Betrieb und GmbH
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer übernehmen wir die Arbeitnehmerveranlagung, umgangssprachlich den Steuerausgleich. Werbungskosten, Pendlerpauschale, Sonderausgaben und Absetzbeträge führen oft zu einer Gutschrift und die Veranlagung ist bis fünf Jahre rückwirkend möglich. Für Selbständige, Vermieter und Unternehmen erstellen wir die Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer- und Umsatzsteuererklärung.
Eine Steuererklärung ist mit dem Absenden nicht fertig. Der Bescheid, der danach kommt, weicht häufiger von der eingereichten Erklärung ab, als man denkt, mal wegen einer nicht anerkannten Position, mal wegen eines Übertragungsfehlers. Wer den Bescheid nur ablegt, zahlt in solchen Fällen zu viel.
Wir prüfen deshalb jeden Bescheid Position für Position gegen die eingereichten Zahlen. Fällt eine Abweichung auf, bereiten wir eine begründete Beschwerde vor. Die Frist dafür beträgt nur einen Monat ab Zustellung. Melden Sie sich deshalb bitte rasch, wenn Ihnen ein Bescheid unplausibel erscheint.
Erklärungen aller Art
- Einkommensteuer, für den Betrieb und privat
- Körperschaftsteuer für GmbHs
- Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Jahreserklärung
- Zusammenfassende Meldung bei Geschäften in der EU
- Feststellung der Einkünfte für OG, KG und Vermietungsgemeinschaften
- Arbeitnehmerveranlagung
- Kapitalertragsteuer bei Ausschüttungen der GmbH
- Kommunalsteuer und Lohnzettel
- Anträge, etwa auf Herabsetzung der Vorauszahlungen
Einkommensteuererklärung
Die Einkommensteuererklärung betrifft vor allem Selbständige, Vermieter und Menschen mit mehreren Einkommen. Darin stehen alle Ihre Einkünfte, etwa aus Betrieb, Anstellung, Vermietung oder Kapitalvermögen. Bis zu einem Einkommen von EUR 13.539 zahlen Sie 2026 keine Einkommensteuer. Darüber steigt der Steuersatz in Stufen von 20 % bis 50 %, für den Teil über EUR 1 Mio. auf 55 %.
Abgeben müssen Sie die Erklärung zum Beispiel, wenn das Finanzamt Sie dazu auffordert, wenn Sie bilanzieren oder wenn Sie kein Gehalt beziehen und Ihr Einkommen über EUR 13.539 liegt. Besonders hilfreich ist unsere Unterstützung beim Gewinnfreibetrag, bei Einkünften aus dem Ausland, bei einer Betriebsaufgabe und beim Kauf oder Verkauf von Immobilien.
Was wir in Ihrer Erklärung berücksichtigen
- Alle Ihre Einkünfte
- Absetzbeträge und Freibeträge, die Ihnen zustehen
- Gewinnfreibetrag und Investitionsfreibetrag
- Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen
Oft übersehen werden der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag und der volle Gewinnfreibetrag. Auf Nachzahlungen können ab 1. Oktober des Folgejahres Zinsen anfallen.
Ihre Ansprechpersonen
Mag. Ulrike KomposchMarkus Komposch, MSc MSc
Steuerberaterin, Steuerberater und das Team
- +43 2243 32193
- office@klbgwt.at
- Mo–Do 07:30–16:30
Ablauf
Von den Unterlagen zum Bescheid
1Unterlagen
Sie übermitteln uns Ihre Unterlagen, digital oder in Papierform.
2Erstellung
Wir erstellen die Erklärung und berücksichtigen die Abzüge, die Ihnen zustehen.
3Einreichung
Nach Ihrer Freigabe reichen wir fristgerecht über FinanzOnline ein.
4Bescheidprüfung
Wir prüfen den Bescheid und erheben bei Abweichungen Beschwerde.
Häufige Fragen
Welche Fristen gelten für die Abgabe?
Ohne Steuerberater haben Sie für die Einkommensteuererklärung über FinanzOnline bis 30. Juni des Folgejahres Zeit, auf Papier bis 30. April. Vertreten wir Sie, können wir Ihre Erklärungen in der Regel deutlich später einreichen. Das gibt Ihnen und uns Luft.
Kann ich Werbungskosten nachträglich geltend machen?
Ja. In der Arbeitnehmerveranlagung können Sie Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen bis zu fünf Jahre rückwirkend geltend machen (§ 41 Abs. 2 EStG). Wir prüfen Ihre Unterlagen und berücksichtigen alles, was Ihnen zusteht.
Was ist die Quotenregelung?
Die Quotenregelung gibt steuerlichen Vertretungen wie uns mehr Zeit für die Erklärungen ihrer Klientinnen und Klienten. Betreuen wir Sie, kommt das in der Regel auch Ihnen zugute. Einen Antrag brauchen Sie dafür nicht.
Welche Unterlagen brauchen Sie von mir?
Bei betrieblichen Einkünften die laufende Buchhaltung bzw. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung samt Belegen. Für die Arbeitnehmerveranlagung: Belege zu Werbungskosten (Fortbildung, Arbeitsmittel, Homeoffice), Sonderausgaben (Kirchenbeitrag, Spenden) und außergewöhnlichen Belastungen (Krankheitskosten). Der Jahreslohnzettel liegt dem Finanzamt bereits elektronisch vor. Welche Belege in Ihrem Fall nötig sind, sagen wir Ihnen.
Was kostet die Erstellung einer Steuererklärung?
Das hängt von der Art der Erklärung ab: Eine Arbeitnehmerveranlagung ist deutlich günstiger als eine Erklärung mit betrieblichen Einkünften. Eine Kosteneinschätzung für Ihre Erklärung bekommen Sie im Gespräch.
Wie lange dauert es bis zum Steuerbescheid?
Die Bearbeitungsdauer liegt beim Finanzamt und variiert je nach Auslastung und Komplexität, von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Ergänzungsersuchen des Finanzamts beantworten wir direkt für Sie, das beschleunigt das Verfahren.
Was tun bei einem fehlerhaften Bescheid?
Weicht der Bescheid von der eingereichten Erklärung ab, kann innerhalb eines Monats Beschwerde erhoben werden. Ist eine Beschwerde nötig, begründen wir sie fachlich und vertreten Sie im gesamten Verfahren.
Muss ich als Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgeben?
In vielen Fällen nicht. Die Lohnsteuer ist bereits abgeführt. Eine Pflicht zur Veranlagung besteht aber z. B. bei anderen Einkünften über EUR 730 pro Jahr oder bei zwei gleichzeitigen Dienstverhältnissen (§ 41 Abs. 1 EStG). Freiwillig lohnt sich die Arbeitnehmerveranlagung häufig: Werbungskosten, Pendlerpauschale, Sonderausgaben und Absetzbeträge können zu einer Gutschrift führen.
Kann ich die Arbeitnehmerveranlagung rückwirkend einreichen?
Ja, die freiwillige Arbeitnehmerveranlagung ist bis fünf Jahre nach Ablauf des jeweiligen Jahres möglich (§ 41 Abs. 2 EStG). Wer mehrere Jahre keine Veranlagung gemacht hat, kann Gutschriften für mehrere Jahre erhalten. Wir prüfen alle offenen Jahre in einem Durchgang.
Erklärungen der GmbH
Eine GmbH gibt jedes Jahr eine Körperschaftsteuererklärung ab und legt den Jahresabschluss beim Firmenbuch offen. Als Gesellschafter haben Sie darüber hinaus eigene Steuerfragen, etwa zu Bezug und Ausschüttung.
Mehr zur Betreuung von GmbHsErklärungen abgeben lassen
Sagen Sie uns in der Kanzlei in Klosterneuburg oder digital, welche Einkünfte Sie haben. Wir nennen Ihnen die Erklärungen, die für Sie anfallen.