Leistung
Bilanzierung
Wir erstellen Jahresabschlüsse nach UGB und Steuerrecht, fristgerecht und banktauglich. Steuerliche Wahlrechte setzen wir so ein, dass der Abschluss aussagekräftig bleibt und Sie zulässige Spielräume nutzen.
Was Sie davon haben
- Ihr Jahresabschluss ist rechtzeitig fertig und beim Firmenbuch.
- Wir gehen die Zahlen mit Ihnen durch, damit Sie wissen, was dahintersteht.
- Bank und Finanzamt bekommen einen Abschluss, auf den sie sich verlassen können.
Vom Abschluss bis zur Offenlegung
Der Jahresabschluss ist für die meisten Unternehmen der Moment, in dem drei Adressaten gleichzeitig bedient werden müssen: das Finanzamt, das Firmenbuch und sehr oft auch die Bank. Wir erstellen die Bilanz nach UGB und Steuerrecht so, dass sie steuerlich sauber ist und gleichzeitig ein Bild abgibt, mit dem Sie in ein Bankgespräch gehen können.
Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss spätestens neun Monate nach dem Stichtag beim Firmenbuch einreichen; wer zu spät offenlegt, riskiert Zwangsstrafen. Den Termin planen wir mit Ihnen von Anfang an ein.
Was wir für den Jahresabschluss erledigen
- Jahresabschluss nach dem UGB
- Steuerbilanz nach dem EStG
- Die Gewinn- und Verlustrechnung
- Anhang und Lagebericht, wo nötig
- Zahlen und Kennzahlen besprechen wir mit Ihnen.
Jahresabschluss: was dazugehört und bis wann
Der Jahresabschluss zeigt, wie Ihr Unternehmen am Stichtag dasteht. Er besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, bei einer GmbH auch aus dem Anhang und manchmal aus dem Lagebericht. Wer nicht bilanzieren muss, macht eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Sie ist einfacher, zeigt aber weniger.
Der Jahresabschluss einer GmbH muss spätestens neun Monate nach dem Stichtag beim Firmenbuch eingereicht sein. Endet das Geschäftsjahr am 31. Dezember, ist das der 30. September. Ein Jahresabschluss kann sich auch ohne Pflicht lohnen, etwa für einen Bankkredit, einen Förderantrag oder vor einer Übergabe.
Was zum Abschluss gehört
- Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, wenn Sie nicht bilanzieren müssen
- Bewertung von Anlagen, Rückstellungen und Abgrenzungen
- Einreichung beim Firmenbuch
Der Jahresabschluss ist die Grundlage Ihrer Steuererklärung. Fehler wirken sich deshalb direkt auf Ihre Steuer aus. Die Besprechung des Abschlusses ist ein guter Anlass, das nächste Geschäftsjahr zu planen.
Ihre Ansprechpersonen
Mag. Ulrike KomposchMarkus Komposch, MSc MSc
Steuerberaterin, Steuerberater und das Team
- +43 2243 32193
- office@klbgwt.at
- Mo–Do 07:30–16:30
Ablauf
Von den Buchhaltungsdaten zur Bilanz
1Abstimmung
Wir stimmen alle Konten ab und klären offene Posten.
2Bewertung
Forderungen, Verbindlichkeiten, Abschreibungen und Rückstellungen werden bewertet.
3Erstellung
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang werden erstellt und mit Ihnen besprochen.
4Einreichung
Wir übermitteln den Abschluss fristgerecht an Finanzamt und Firmenbuch.
Häufige Fragen
Wann muss der Jahresabschluss eingereicht werden?
GmbHs müssen den Jahresabschluss spätestens neun Monate nach dem Bilanzstichtag beim Firmenbuch einreichen, bei Stichtag 31.12. also bis 30.09. des Folgejahres. Wie viel offenzulegen ist, hängt von der Größe ab. Die Steuererklärungen Ihrer GmbH dürfen wir als ihre Vertretung in der Regel deutlich später einreichen.
Ab wann brauche ich eine Bilanz?
Kapitalgesellschaften wie die GmbH bilanzieren immer, ab der Gründung. Gewerbetreibende müssen ab dem zweitfolgenden Geschäftsjahr bilanzieren, wenn ihr Umsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren EUR 700.000 übersteigt, bei EUR 1 Mio. oder mehr schon ab dem folgenden (§ 189 UGB). Freie Berufe sind ausgenommen; beim Umstieg von der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung begleiten wir Sie.
Was ist der Unterschied zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz?
Die Bilanz nach UGB geht ans Firmenbuch und informiert Gläubiger und Geschäftspartner, die Steuerbilanz ist die Grundlage für die Körperschaftsteuer und kann davon abweichen. So gelten steuerlich für Gebäude ohne Nachweis der Nutzungsdauer bis zu 2,5 % Abschreibung pro Jahr, für Wohngebäude bis zu 1,5 % (§ 8 EStG). Wir stimmen beide so ab, dass Sie steuerliche Spielräume nutzen.
Welche Unterlagen brauchen Sie für den Jahresabschluss?
Basis ist die laufende Buchhaltung. Zusätzlich benötigen wir Bankauszüge zum Stichtag, offene Forderungen und Verbindlichkeiten, Inventurlisten, Kredit- und Leasingverträge sowie Informationen zu besonderen Vorfällen (Investitionen, Schadensfälle, Rechtsstreitigkeiten). Führen wir auch Ihre Buchhaltung, liegt uns das meiste bereits vor. Sie erhalten dann nur eine kurze Liste offener Punkte.
Was kostet ein Jahresabschluss?
Das hängt von Rechtsform, Größe des Unternehmens und dem Zustand der laufenden Buchhaltung ab. Im Gespräch bekommen Sie von uns eine Kosteneinschätzung für Ihren Abschluss.
Was sind Rückstellungen und warum sind sie wichtig?
Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die dem Grunde nach feststehen, deren Höhe oder Fälligkeit aber noch offen ist, etwa für Abfertigungen oder nicht konsumierte Urlaube. Sie mindern den Gewinn des Jahres, in das der Aufwand wirtschaftlich gehört. Steuerlich sind sie nur in den Grenzen des § 9 EStG zulässig und bei mehr als zwölf Monaten Laufzeit mit 3,5 % abzuzinsen.
Was passiert bei verspäteter Offenlegung beim Firmenbuch?
Dann verhängt das Firmenbuchgericht Zwangsstrafen, auch wiederholt, bis der Abschluss offengelegt ist. Wenn wir den Jahresabschluss erstellen, reichen wir ihn innerhalb der Neun-Monats-Frist ein.
Kann ich meinen Bilanzstichtag frei wählen?
Ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr (z. B. 31.3. statt 31.12.) können rechnungslegungspflichtige Unternehmen wie GmbHs wählen, Einnahmen-Ausgaben-Rechner nicht (§ 2 Abs. 5 EStG). Das kann bei Saisonbetrieben sinnvoll sein, etwa um die Inventur in eine ruhige Phase zu legen. Ein späterer Wechsel braucht gewichtige betriebliche Gründe und die vorherige Zustimmung des Finanzamts; ein Steuervorteil allein genügt nicht.
Was bringt mir der Jahresabschluss über die Pflicht hinaus?
Ein gut aufbereiteter Abschluss ist ein Steuerungsinstrument: Kennzahlen zu Rentabilität, Liquidität und Eigenkapitalquote zeigen, wo Ihr Unternehmen steht. Banken verlangen aussagekräftige Abschlüsse für Kreditentscheidungen und Ratings. Wir besprechen die Ergebnisse mit Ihnen und leiten daraus konkrete Empfehlungen für das laufende Jahr ab.
Die Bilanz einer GmbH
Eine GmbH bilanziert immer und muss den Jahresabschluss spätestens neun Monate nach dem Stichtag beim Firmenbuch einreichen. Als Gesellschafter oder Geschäftsführer haben Sie darüber hinaus eigene Fragen, etwa zu Bezug und Ausschüttung.
Jahresabschluss und Betreuung für GmbHsJahresabschluss planen
Wir klären mit Ihnen in Klosterneuburg oder digital, bis wann Ihr Jahresabschluss beim Firmenbuch liegen muss.